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Fashion Revolution Week 2026

Allgemein,  Nachhaltigkeit,  Umwelt

Unter dem Motto „Collective Action“ haben wir als Teil der FAIR FRIENDS MAINZ, ein Bündnis aus lokalen Initiativen und Organisationen wie dem evangelischen Dekanat Mainz, uns der BUNDjugend RLP, sowie weiterer ehrenamtlicher Einzelpersonen, viele Aktionen im Rahmen der Fashion Revolution Week angeboten. Ziel: ein Bewusstsein für faire und nachhaltige Mode schaffen und konkrete Alternativen aufzeigen.

Banner der Fashion Revolution Week 2026

18.-24. April 2026

Als Teil des Bündnisses FAIR FRIENDS MAINZ waren wir dieses Jahr wieder bei der weltweiten Aktionswoche für faire Mode – unter dem Motto „Collective Action“ bei der Fashion Revolution Week mit dabei.

Ausstellungen, Mitmachaktionen, Strickkino, Flohmarkt, Kleidertausch, Pubquiz und Modenschau: auf unterschiedlichste Arten gab es so die Möglichkeit, sich mit den sozialen und ökologischen Auswirkungen der Modeindustrie auseinanderzusetzen – mit dem Ziel Bewusstsein für faire und nachhaltige Mode zu schaffen und konkrete Alternativen aufzuzeigen.

Mit viel Herzblut haben wir verschiedene Aktionen vorbereitet und damit möglichst viele Menschen außerhalb der Bubble davon mitbekommen, wurde fleißig plakatiert. 🪧🥳✨💚

Die diesjährige Fashion Revolution Week begann mit der Vernissage der Ausstellung „Stoffgeschichten“ von Engagement Global, die vom 18. April bis zum 2. Mai 2026 mit Begleitveranstaltungen, Führungen und Workshops in der Römerpassage zu sehen war. Inhalt der Ausstellung: Einblicke in die Herkunft, Produktion und Bedeutung unserer Kleidung.

Während der gesamten Aktionswoche standen offene Kleiderständer beim Krumm&Schepp, im Café Stern und in der Anna Seghers-Bücherei bereit. Dort konnten ungenutzte, aber gut erhaltene Kleidungsstücke aufgehängt, anderen zur Verfügung gestellt oder neue Fundstücke mitgenommen werden – ganz ohne Tauschzwang. Das Angebot kam in der Anna Seghers Bücherei so gut an, dass die Kleiderstange den ganzen April noch stehen blieb und genutzt wurde…

Das Strickkino, organisiert mit Nette Knitter aus Mainz, wurde im Capitol Arthouse Kino veranstaltet. Der Film „100 Dinge“ hat als Konsum-Drama zum Nachdenken über unsere Beziehung zu Dingen und Mode angeregt. Dabei wurde fleißig gestrickt. Im Anschluss konnte Wolle entdeckt, getauscht, verkauft und weitergegeben werden. Großes Interesse – wird es hoffentlich wieder geben 🎥🧶❤️

Die Kleidertauschaprty im Alten Dom St. Johannis ist inzwischen schon Tradition🤩Zwei Mal im Jahr, immer einmal zur Fashion Revolution Week und einmal in der fairen Woche, findet sie in dieser besonderen Atmosphäre statt. Gut erhaltene Kleidung kann geteilt und getauscht werden.

Und das Coolste: eine kleine Nähwerkstatt ist auch am Start. Menschen mit Expertise haben direkt vor Ort unterstützt Kleidung zu reparieren. So war ein Loch schnell gestopft oder ein kleiner Defekt ausgebessert, um den (neuen) Kleidungsschatz direkt tragen zu können.

Auch foodsharing Mainz war wieder mit dabei und hat uns mit geretteten Lebensmitteln bei der Veranstaltung, aber auch für den Nachhauseweg versorgt.

Zum zweiten Mal gab es unsere kleine Ausstellung zu den Risiken von Fast Fashion für Mensch und Umwelt.

Den krönenden Abschluss der diesjährigen Fashion Revolution Week: eine Upcycling-Modenschau vor dem Staatstheater Mainz am Tritonplatz. Auf dem Laufsteg präsentieren die Teilnehmer*innen eines Mitmachen! -Clubs von justmainz ihre selbst gestalteten Looks. Hier wird veranschaulicht, was aus ausgedienter Kleidung entstehen kann – Mode als Statement für Nachhaltigkeit und kollektives Handeln.

Vielen Dank an alle Designer*innen/Models für diesen besonderen Asbchluss einer bunten Fashion Revolution Week 2026✨

Wir hoffen, dass es in der nächsten Fashion Revolution Week wieder ein ähnliches Projekt geben kann!

Im foodsharing Café Krumm&Schepp in der Neustadt gab’s einen informativen Vortrag von femnet e.V. „Ist fair schwer? – Warum wir über Mode reden müssen“, gefolgt von einem Fashion Pubquiz.

Mit dem Weltladen Mainz und Martin Kluck, dem Gründer von Kipepeo Clothing, ging’s um faire Lieferketten und den Herausforderungen ökologischer Produktion.

Dann gab’s noch Siebdruck und weitere kleine Aktionen.

Hintergrund

Die „Fashion Revolution Week“ findet jedes Jahr weltweit um den 24. April statt, um die gravierenden Missstände in der Modeindustrie in den Fokus zu rücken. Denn am 24. April 2013 stürzte die Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch ein, wobei über 1000 Menschen starben, insbesondere Frauen, und über 2500 Menschen verletzt wurden. Diese Tragödie war der Auslöser der Initiative, aus der mittlerweile eine globale Bewegung entstanden ist. Seit 13 Jahren setzen sich Menschen auf der ganzen Welt leidenschaftlich für eine saubere, sichere, faire, transparente und verantwortliche Modeindustrie ein. Die vielen Mitstreitenden glauben an eine globale Modeindustrie, die die Umwelt schont und die Menschen über den Profit stellt.

Weitere Fakten und Informationen rund um die Fashion Revolution findest du hier:

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