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WHES-Aktionswochenende 2026

Allgemein,  Demo,  Klima,  Politik,  Umwelt
BUNDjugend bei WHES-Demo 2026 in Berlin, Motto: "Braune Rüben unterpflügen"

Beim diesjährigen Aktionswochenende zur „Wir haben es satt“ vom 16. Bis zum 18. Januar haben wir in Berlin Haltung für eine sozial-ökologische Agrarwende gezeigt!! 

Die Frühangereisten haben das Wochenende am Freitagabend mit der legendären Schnippeldisko begonnen, bei der aus nicht „marktnormem“ Gemüse Suppe für die Demo gekocht und natürlich absolute Banger gehört wurden.  

Nach diesem famosen Start ging es für uns in unsere Unterkunft bUm – einen Raum für Engagement und solidarisches Miteinander in Kreuzberg – wo wir nach einem einführenden Plenum unser Isomattenlager aufgeschlagen haben.  

Menschen in Kostümen auf U-Bahn Gleis

Der Samstag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, vielen Dank an dieser Stelle nochmal an das KüfA-Kollektiv Food That’s Left, das uns während des gesamten Wochenendes mit Essen versorgt hat. Nach dem Besprechen letzter Details haben wir uns in Tier- und Pflanzenkostümen gekleidet auf den Weg zur Demo am Brandenburger Tor gemacht.  

Nach spannenden Reden, unter anderem von der Landesvorsitzenden des BUND Niedersachsen Susanne Gerstner und Hanna von der BUNDjugend ging es im Jugendblock des Demozuges los.  

Gemeinsam mit 8000 Menschen haben wir für Agrarökologie, Ernährungssouveränität und soziale Gerechtigkeit demonstriert. Mit roten Schals haben wir die rote Linie gegen die kapitalistische Agrarindustrie symbolisiert.  

Durch unser diesjähriges BUNDjugend-Motto „Braune Rüben unterpflügen” haben wir außerdem ein Zeichen gegen rechte Hetze und für Solidarität und Toleranz in der Stadt und auf dem Land gesetzt.  

BUNDjugend bei der WHES-Demo in Berlin. Motto: Braune Rüben unterpflügen.

Im Anschluss an die Demo konnten wir uns mit Hilfe von Suppe etwas aufwärmen. Danach ging es weiter zum Fest der Agrarwende in der Heinrich-Böll-Stiftung mit vielen Workshops, Reden, und Diskussionsrunden zum Thema gerechte Landwirtschaft.  

Am Abend gab es im bUm noch die Möglichkeit an verschiedenen Workshops zu Erfahrungen aus einer Agrarkooperative, gezieltem Reagieren auf rechte und rassistische Parolen und der Herstellung von veganen Wachstüchern teilzunehmen.  

Bei gemeinsamem Singen, Kartenspielen und natürlich vielen Gesprächen haben wir den Abend noch gemütlich ausklingen lassen.  

Am Sonntagmorgen haben wir uns im letzten gemeinsamen Plenum die Fotos und Pressemitteilungen zur Demo angeschaut. Danach ging es dann ans Aufräumen und leider auch schon ans Verabschieden. Zusammen mit der BuJu Hessen haben wir zum Abschluss des Wochenendes noch die Ausstellung zur Zukunft der Ozeane im Futurium besucht.  

Moderne Architektur am Futurium in Berlin

Wir verlassen Berlin mit vielen neuen Freund*innen und Erinnerungen. Wir sehen uns beim nächsten Mal wieder auf der Straße, denn der Kampf für eine sozial-ökologische Zukunft geht weiter!!  

Personen mit BUND-Jugend-Flagge auf einer Demonstration.
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