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Projekt

Essen macht…

Essen muss jede*r und das täglich. Essen geht uns alle etwas an und es ist Zeit, auch mal einen Blick hinter die Kulissen unseres Ernährungssystems zu werfen und uns über die kurz- und langfristigen Folgen Gedanken zu machen.

Informationen für Schulen

[worum gehts?]

Im Rahmen des Projektes „Essen Macht…“ bilden wir Teamer*innen zu den Themenschwerpunkten Klima und Ernährung, Konsum und Verschwendung, Recht auf Nahrung, Biodiversität in der Landwirtschaft sowie Globale Agrarwirtschaft aus. Sie können diese Teamer*innen für einzelne Projekttage oder für eine AG an Ihrer Schule bei uns anfragen. In der Regel ist der Einsatz unserer Teamer*innen  für die Schule kostenfrei. Sie können uns per Mail oder Telefon kontaktieren und uns Ihren Wunschtermin des Projekttages oder den Start einer AG mitteilen sowie entsprechende Wunschthemen angeben. Wir vermitteln dann ensprechende Teamer*innen. Ausweichtermine und -themen erleichtern in der Regel die Vermittlung.

[Das Konzept]

Wir möchten aus dem klassischen Schulunterricht herausstechen. Es geht darum, den Schülerinnen einen anregenden Lernraum zu schaffen und die strenge Lehrer*in-Schüler*in-Hierarchie aufzubrechen. Dafür dienen extra von uns ausgebildete Multiplikator*innen als Impulsgeber*in, die sich mit den Schüler*innen auf Augenhöhe begegnen. Partizipation, eigene Handlungsspielräume und Wertevermittlung stehen im Mittelpunkt unserer Angebote.

[Die Angebote]

Ein PROJEKTTAG bietet den Raum, eines der Schwerpunktthemen aus der Mitte intensiv zu erarbeiten, praktisch zu erproben und einen (möglichen) Bezug zum Alltag herzustellen. Aus dem Projekttag heraus sollen Selbstexperimente entstehen, wie z.B. ein Klimafrühstück mit der Klasse, eine Woche plastikfrei einkaufen mit den Eltern oder auf der Fensterbank Kräuter anpflanzen.

Eine AG ermöglicht es, über einen längeren Zeitraum gemeinsam praktische Ansatzpunkte einer klimafreundlichen Ernährung zu erproben und aktuelle Themen z.B. aus Politik und Gesellschaft über einen längeren Zeitraum zu verfolgen.

[Die Inhalte]

Ernährung ist das Ideale Thema, um Schüler*innen das Thema Klimaschutz zugänglich zu machen. Jede*r von uns tut es, jede*r von uns “weiß” etwas darüber. Jede*r hat was zu sagen. Die Hemmschwelle, sich einzubringen ist gering. In dem Projekt sollen sowohl globale umweltpolitische Dimensionen als auch regionale Aspekte angesprochen werden. Die Komplexität der mit der Nahrungsmittelproduktion verbundenen Auswirkungen (insbesondere auf das Klima) sollen aufgezeigt werden.

[Klima & Ernährung]

Klimarelevanz der Nahrungsmittelproduktion: Transportwege, Import/Export, Ökologischer Landbau vs. Konventionelle Landwirtschaft, Energieverbrauch in der Produktionskette, klimafreundliches Kochen uvm.

[Konsum & Verschwendung]

Essen im Überfluss vs. Hungern, Verpackung der Lebensmittel, adäquate Lagerung und Einkauf, Essen retten, Städtische Anbaumöglichkeiten, (Plastik-)Müll, Auswirkungen auf den Naturhaushalt uvm.

[Recht auf Nahrung]

Hunger in der Welt, Nahrungsmittelverteilung, Ernährungssouveränität, Ernährungssicherheit, Landgrabbing, Nahrungsmittelspekulation, Sozialstandards uvm.

[Biodiversität]

Artenvielfalt in der Landwirtschaft, Monokulturen, Ökolandbau, Pestizide, Boden, Agrarindustrie uvm.

[globale Agrarwirtschaft]

Ursachen und Auswirkungen, unterschiedliche Ernährungsweisen, Löhne in der Handelskette, Akteure, Freihandel, Nahrungsmittelspekulation, Futtermittelproduktion, Agrarkonzerne, Digitalisierung i. d. Landwirtschaft uvm.

[Die Konditionen]

Wir machen Ernährungsbildung, weil wir davon überzeugt sind, dass wir damit eine möglichst breite Masse für ein nachhaltigeren Lebenstil sensibilisieren können. Unsere Erde und deren Ressourcen sind nunmal endlich! Dank unserer Stiftung im Hintergrund, können wir für Sie Projekttage weitestgehend kostenfrei umsetzen.

[so gelingt die Zusammenarbeit]

  • Unsere Angebote werden individuell nach Ihren Wünschen und den Vorkenntnissen der Schüler*innen erstellt
  • Eine Ansprechperson an der Schule steht für die Vor- und Nachbereitung zur Verfügung
  • Bei Interesse an einer dauerhaften Kooperation ist es von Nutzen, wenn Ihre Schule im Ganztagsschulen-Rahmenvertrag ist (nicht zwingend notwendig).
  • Nach Absprache können die Projkettage durch eine Exkursion ergänzt werden.
  • In der Kooperation profitieren Sie von den Erfahrungen, Netzwerken und Ressourcen der BUNDjugend RLP.
  • Im Lehrplan vorgeseheneThemen werden durch erlebnis- und handlungsorientierte Angebote erweitert.
  • Leider kann über das Projekt keine Verpflegung abgerechnet werden. Sollte Interesse an praktischen Einheiten mit klimafreundlichen Kochen und BAcken bestehen, sollte eine Übernahme der Lebensmittelkosten durch die Schule gesichert sein.

[Anfragen und Ansprechperson]

Sie haben Interesse an einem Projekttag oder einer AG für Ihre Klasse bzw. Kurs?

Dann melden Sie sich gerne bei Tobias Stabel (tobi.stabel@bundjugend-rlp.de oder 06131-62706-19) unter Angabe des gewünschten Termins, Themas und der Beschriebung Ihrer Klasse (Gruppengröße, Alter, Vorwissen etc.)

Nach Eingang Ihrer Anfrage suchen wir den*die geeignete Multiplikator*in aus unseren Pool an Trainer*innen und stellen möglichst zeitnah den entsprchenden Kontakt her.