BUNDjugend  
Projekt

Essen macht…

…aktiv

[Mitmachen!]

Discounter-Hähnchen und Lebensmittelverschwendung machen dich sprachlos? Du fragst dich, warum ausgerechnet dein Einkauf die Welt verändern sollte? Du hast Lust dich im Projekt „ESSEN MACHT…“ einzubringen, weißt aber noch nicht so richtig wie?

Initiative ergreifen…

Es ist nicht wichtig, wieviel du schon zum Thema Ernährung weißt, ob du mit Freund*innen eine Straßenaktion planst oder bei einem Selbstexperiment eigene Erfahrungen sammeln willst. Wir bieten dir Informationen rund um den Themenkomplex Ernährung, vom Klimawandel und Naturschäden über Lebensmittelverschwendung und die EU-Agrarpolitik bis hin zu Massentierhaltung und dem Welthunger.

Außerdem bist du eingeladen an Schulungen und Workshops teilzunehmen.

…und dein Wissen an andere weitergeben!

Wenn du Lust hast, mit anderen ein Thema intensiv zu erarbeiten und dein Wissen weiterzugeben – werde Multiplikator! Um dich thematisch und pädagogisch optimal auf die Arbeit mit einer Schulklasse oder einer außerschulischen Gruppe vorzubereiten, bieten wir mehrtägige Workshops und Seminare an.

[Selbstexperimente]

Dein Essen macht mehr als du denkst…du hast es in der Hand! Probier mal was Neues aus – starte ein Selbstexperiment und blogge darüber!

„Ein fleischfreier Wochentag“, „zwei Wochen ohne Palmöl“, „ein Einkauf ohne Plastik“, …

Es gibt unendlich viele Möglichkeiten für Selbstexperimente… Für eine bestimmte Zeit brechen wir Konsummuster auf und gehen neue Wege. Nach einem Experiment entscheidet jede*r bewusst, was auch für den zukünftigen Alltag Sinn macht und was nicht. Dabei geben wir auch Impulse an unsere Umgebung weiter und tauschen uns zu grundlegenden Ernährungsfragen aus.

[Flying Dinner*]

[wie funktionierts?]

Gebraucht werden lediglich ein paar nette Menschen aus deiner Stadt, aus dem Freundes- und Bekanntenkreis oder auch bislang Unbekannte, die Lust auf ein solches „Gemeinschafts-Experiment“ haben. In kleinen Teams wird in verschiedenen Wohnungen jeweils ein Menübestandteil vorbereitet. Die Gruppe nimmt die Vorspeise gemeinsam in der Startwohnung ein, „fliegt“ für die Hauptspeise dann weiter zum nächsten gastgebenden Team und beendet ihr Menü mit einer Nachspeise am dritten Ort. Es gibt zahlreiche Varianten für die Gestaltung eines Flying Dinners, vor allem bei steigender Zahl von Teilnehmenden.

[der Mehrwert]

Spannend wird es, wenn für die Zubereitung der Gänge alle eine gemeinsame Herausforderung haben: Ein vollständiges Menü … mit konsequentem Verzicht auf Zutaten aus Übersee? … ohne in Plastik verpackte Einkäufe? …bei dem mindestens 50% der Zutaten vom Bio-Hof aus der Nachbargemeinde stammen? … nur mit dem, was im WG-Kühlschrank vorhanden ist? … mit drei Bestandteilen, die in Wald und Feld gesammelt wurden? … ausschließlich aus Resten vom Markt? Die Möglichkeiten für die Ausgestaltung der persönlichen Challenge sind endlos… Wir sind gespannt auf eure Ideen!!

[an deiner Uni?]

Viele Studenten- und Hochschulgruppen veranstalten zu Semesterbeginn ein Flying Dinner, um den neuen Studierenden eine nette Möglichkeit zu geben andere Studis kennenzulernen und gleichzeitig auf sich als Hochschulgruppe aufmerksam zu machen. Wenn du also zu einer organisierten Hochschulgruppe gehörst oder einfach Lust hast für und mit Freunden z.B. in verschiedenen WGs zu kochen, ist das „Nachhaltige Flying Dinner“ eine optimale Aktion!

* auch bekannt unter „Running Dinner“, allerdings ist dieser Begriff inzwischen ein geschütztes „Warenzeichen“, was auch immer das heißen soll…